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Projekt Dorfladen




Ergebnisse der Umfrage zur Bedarfsanalyse aus September 2009






Frabertsham aufwerten

Obing - Die Gemeinde Obing wird zur Unterstützung der Initiative für die Einrichtung eines Dorfladens in Frabertsham den Auftrag für eine Machbarkeitsstudie erteilen und dafür die Förderung bei Leader beantragen.

Mit diesem Beschluss rückte der Obinger Gemeinderat von seiner bisherigen Meinung ab, den Frabertshamer Bürgern sei durch die Zeichnung von Anteilen an der Dorfladen-Genossenschaft mehr geholfen.Als Vertreter der Initiatoren des Dorfladen-Projektes konnte Hans Schloder die Gemeinderäte davon überzeugen, dass nur mit einer Machbarkeitsstudie eine Chance besteht, für die Einrichtung des Dorfladens Frabertsham und für die Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung dieser Einkaufsmöglichkeit EU-Fördermittel aus dem Leader-Programm zu erhalten. Eine solche Studie beinhaltet eine Abschätzung des Marktpotentials und die Entwicklung eines auf die lokalen Bedingungen abgestimmten Struktur- und Funktionskonzeptes für den Dorfladen, das zum Beispiel Auskunft gibt über Raumbedarf, Sortiment und Personalbedarf. Außerdem macht die Machbarkeitsstudie Vorschläge zur rechtlich-organisatorischen Struktur.

Es wird angestrebt, sich an den Auftrag der Gemeinde Amerang anzuschließen, die für den Dorfladen in Evenhausen eine ähnliche Studie braucht und deren Durchführung bereits beschlossen hat. Damit wäre ein erheblicher Kostenvorteil verbunden. Die Obinger Gemeinderäte wollten mit der Übernahme der Kosten für die Machbarkeitsstudie die Arbeit der Initiatoren honorieren und einen Beitrag zur Aufwertung des Ortes Frabertsham leisten.

Quelle: OVB, 13.06.2009



Dorfladen rückt näher

Die Bürgerinitiative Dorfladen bekommtFrabertsham - Der Wunsch vieler Frabertshamer Bürger nach einer örtlichen Einkaufsmöglichkeit scheint in greifbare Nähe zu rücken. Seit der letzten Informationsveranstaltung Ende September konnte eine Reihe offener Fragen geklärt werden.

Bürgermeister Hans Thurner und Nathalie Schloder von der Bürgerinitiative besuchten ein Seminar zum Thema Dorfläden und erhielten interessante Einblicke und nützliche Hinweise zur Organisation solcher Läden. Dabei nahmen sie Kontakt zu Wolfgang Gröll auf, der als Unternehmensberater schon seit zwölf Jahren im Lebensmittelbereich tätig ist und sich auf «Tante Emma Läden» spezialisiert hat. Er soll auch die Frabertshamer bei der Umsetzung ihres Vorhabens unterstützen.

Als Referent des Abends zeigte er die Mechanismen des Marktes auf. Der Einzelhandel sei geprägt von Internationalisierung, Globalisierung und Vereinheitlichung. Quantität ginge oft vor Qualität. Doch habe jeder Trend seinen Gegentrend und Bayern sei mittlerweile federführend in der Vermarktung von Regionalität.

Der Verbraucher sei auf der Suche nach Geschmacks-unterschieden und wolle dem EU-Einheitsbrei entkommen. Bei vielen sei das Qualitätsbewusstsein gestiegen, das spiegle sich auch darin, dass große Handelsketten vermehrt regionale Produkte in ihren Märkten aufnähmen.

Seit Längerem sei zu beobachten, dass der Serviceanspruch beim Verbrauer steige. Sowohl junge Familien, als auch ältere Mitbürger schätzten die heimatnahe Versorgung zunehmend. Zeitersparnis, Spritkosten und ein angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis der Dorfläden seien wichtige Aspekte für deren durchschlagenden Erfolg, erläutert Gröll. Dazu kämen Unterhaltung und Abwechslung, denn in vielen Orten sei die Hauptkommunikationsstätte mittlerweile der Friedhof.

Gut proportioniert und aufgestellt könnten auch auf kleiner Ladenfläche gute Erfolge erzielt werden. Die Strategie für den Frabertshamer Laden setze auf Sorten- und nicht auf Markenvielfalt und könnte ein Sortiment zwischen 2500 und 3000 Artikeln mit einem Frischeanteil bis zu 70 Prozent vorsehen. Ziel sei es, den richtigen Mix zwischen Qualität und Preis zu erreichen, befand der Berater und freie Dozent. Schmackhafte, hochqualitative Waren, handgemachte Lebensmittel und freundliches Personal seien die besten Voraussetzungen für den Erfolg. Hinzu kämen genügend Parkplätze und eine gute Zugänglichkeit des Geschäfts.

Mit dem Nebengebäude des Gasthofs Reiter habe die Bürgerinitiative hier ja schon den passenden Raum gefunden. Mit einem Kostenaufwand von geschätzten 15000 Euro könnte eine Verkaufsfläche von rund 40 Quadratmetern entstehen. Der Standort direkt neben der B304 könne viele zusätzliche Kunden bringen.

Nun schlage er vor, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen, die eine genaue Standortbewertung, Erwerbs-, Investitions- und Finanzierungsplanung vorsehe, um den Rahmen einer soliden Finanzierung abzustecken. Der Laden würde ohne Sozialromantik und ohne Fördermittel mit einer vorsichtigen Umsatzerwartung durchgerechnet, um das Risiko für die Investoren so gering wie möglich zu halten. Die Kosten für das Gutachten würden meist von den Kommunen übernommen, die mit einem Dorfladen die Attraktivität des Ortes steigern und Arbeitsplätze schaffen könnten. Im Frabertshamer Fall muss aber eine andere Lösung gefunden werden, denn der Gemeinderat lehnte am Dienstagabend die Übernahme der 3500 Euro ab.

Bei voller Bezahlung der Mitarbeiter liege die durchschnittliche Rendite der Dorfläden zwischen sechs und neun Prozent und Gewinne stellten sich bereits nach zwei bis drei Betriebsjahren ein. Auf die Schultern der Einwohner verteilt, sei das Risiko minimiert. Die vorgesehenen Anteilskosten in Höhe von 180 Euro könne man mit zwei Tankfüllungen gleichsetzen und die würden mit dem Einkauf im Dorfladen dauerhaft eingespart.

Quelle: OVB, 27.11.2008




Frabertsham: Profi-Hilfe fürs Projekt "Dorfladen"
Frabertsham (ca). Die Bereitschaft der Bewohner, sich in das Vorhaben "Dorfladen" einzubringen, ist gestiegen. Das zeigte schon die respektable Anzahl von Besuchern, die zur jüngsten InfoVeranstaltung der Bürgerinitiative gekommen war. Der Wunsch vieler Frabertshamer Bürger nach einer örtlichen Einkaufmöglichkeit scheint in greifbare Nähe zu rücken. Nun soll ein auf TanteEmma-Läden spezialisierter Unternehmensberater bei der Umsetzung des Vorhabens helfen.

Seit der letzten Informationsveranstaltung Ende September wurde eine Reihe offener Fragen geklärt. Bürgermeister Hans Thurner und Nathalie Schloder von der Bürgerinitiative besuchten ein Seminar zum Thema Dorfläden und erhielten interessante Einblicke und nützliche Hinweise zur Organisation solcher Läden. Dabei nahmen sie Kontakt zu Wolfgang Gröll auf, der als Unternehmensberater schon seit zwölf Jahren im Lebensmittelbereich tätig ist und sich auf "Tante Emma Läden" spezialisiert hat. Er soll auch die Frabertshamer bei der Umsetzung ihres Vorhabens unterstützen.

Als Referent des Abends zeigte er die Mechanismen des Marktes auf. Der Einzelhandel sei geprägt von Internationalisierung, Globalisierung und Vereinheitlichung. Quantität ginge oft vor Qualität. Doch habe jeder Trend seinen Gegentrend und Bayern sei mittlerweile federführend in der Vermarktung von Regionalität. Der Verbraucher sei auf der Suche nach Geschmacksunterschieden und wolle dem EU-Einheitsbrei entkommen. Seit längerem sei zu beobachten, dass der Serviceanspruch beim Verbraucher steige. Zeitersparnis, hohe Spritkosten und ein angemessenes Preisleistungsverhältnis der Dorfläden seien wichtige Aspekte für deren durchschlagenden Erfolg, erläutert Gröll.

Gut proportioniert und aufgestellt könnten auch auf kleiner Ladenfläche gute Erfolge erzielt werden. Die Strategie für den Frabertshamer Laden setze auf Sorten- und nicht auf Markenvielfalt. Vorgesehen ist ein Sortiment zwischen 2500 und 3000 Artikeln mit einem Frischeanteil bis zu 70 Prozent. Ziel sei es, den richtigen Mix zwischen Qualität und Preis zu erreichen, befand der Berater und freie Dozent. Schmackhafte, hochqualitative Waren, handwerklich hergestellte Lebensmittel und freundliches Personal seien die besten Voraussetzungen für den bleibenden Erfolg. Hinzu kämen genügend Parkplätze und eine gute Zugänglichkeit des Geschäfts. Mit dem Nebengebäude des Gasthofs Reiter habe die Bürgerinitiative hier ja schon den passenden Raum gefunden.

Mit einem Kostenaufwand von geschätzten 15000 Euro könnte eine Verkaufsfläche von rund 40 Quadratmetern entstehen. Der Standort direkt neben der Bundesstraße könne viele zusätzliche Kunden bringen. Er schlug vor, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen, die eine genaue Standortbewertung, Erwerbs-, Investitions- und Finanzierungsplanung vorsehe, um den Rahmen einer soliden Finanzierung abzustecken. Der Laden werde ohne Sozialromantik und ohne Fördermittel mit einer vorsichtigen Umsatzerwartung durchgerechnet, um das Risiko für die Investoren so gering wie möglich zu halten. Die Kosten hierfür würden üblicherweise von den Kommunen übernommen. Der Gemeinderat lehnte dies am Diensta ab - so dass die Machbarkeitsstudie vorerst in Frage steht.

Bei voller Bezahlung der Mitarbeiter liege die durchschnittliche Rendite dieser Läden zwischen sechs und neun Prozent und Gewinne stellten sich bereits nach zwei bis drei Betriebsjahren ein. Auf die Schultern der Einwohner verteilt, sei das Risiko minimiert. Die vorgesehenen Anteilskosten in Höhe von 180 Euro würden mit dem Einkauf im Dorfladen dauerhaft eingespart.

Quelle: Trostberger Tagblatt, 27,11,2008





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